Markus Schmidt

files/abteilungen/News_Allgemein/SVS-ler-des-Tages/HSV 2019_4 - Markus Schmidt.jpg

SVS: Markus, die wichtigste Frage zu Beginn: Wie geht es Dir und Deiner Familie gesundheitlich?

Markus: Danke, uns geht es allen gut.

SVS: Auch der Profifußball hat lange pausiert. Wie hast du dich in diesen ungewöhnlichen Zeiten beschäftigt?

Markus: Ich war tatsächlich froh, meinen regulären Beruf als Personalleiter bei der S-Bahn Stuttgart zu haben, wenn ich ihn auch nur zu 70% ausübe. In den ersten Wochen war auch unglaublich viel zu regeln, abzustimmen, zu verwerfen und wieder neu zu diskutieren; mittlerweile ist aber nach über acht Wochen im Homeoffice auch ein wenig Routine eingekehrt.

SVS: Und bei deinem „Zweitberuf“ Fußball?

Markus: Naja, trainieren durfte man ja zum Glück dauerhaft an der frischen Luft und das Wetter hat auch mitgespielt - so war ich eben im Wald statt auf der Tartanbahn und habe mich fitgehalten. Zudem gab es jede Woche Szenen online zu bewerten, damit wir auch beim Entscheidungen fällen in Übung bleiben.

SVS: Nun ist die Fortsetzung der Bundes- und zweiten Liga beschlossen. Freust du dich?

Markus: Ja, auf jeden Fall. Trotzdem wird es aufgrund der Begleitumstände, insbesondere der fehlenden Zuschauer, kein Genuss werden, sondern ein „Abarbeiten“ der Saison. Das ist schade, aber sowohl sportlich als auch finanziell sicherlich für alle Beteiligten besser und fairer als ein Saisonabbruch, wie in vielen anderen Sportarten und Ländern. Ich bin sehr gespannt, wie die Fans das annehmen und erleben werden.

SVS: Eine Krise kann immer auch positiv für mögliche Änderungen genutzt werden. Was nimmst du aus dieser Zeit mit und was wünscht Du dir für die Zeit nach Corona?

Markus: Ich hatte viele freie Wochenenden und habe das viel mehr genossen, als ich vorher gedacht hätte. Auch die Entschleunigung, die wir dank der fehlenden Alltagshektik erleben durften, fand ich großartig. Ich hoffe, dass wir davon etwas herüberretten, wenn alles wieder hochfährt. Das Virus kam wie eine Naturgewalt und ich finde, Naturgewalten lehren uns, uns selbst weniger wichtig zu nehmen – das wünsche ich uns als bleibende Erkenntnis.

SVS: Markus, wir danken Dir für die Beantwortung der Fragen und wünschen alles Gute. Natürlich Gesundheit, Kraft, Geduld und viel Zuversicht für die Zukunft.

 

 

 

 

 

 

 

Zurück