Marcel Seidl-Walter

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SVS: Hallo Marcel, wie geht es dir aktuell? Wie hat sich dein Alltag verändert?

Marcel: Mir geht es gut und meine Familie ist gesund. Ich arbeite als Praxisberatung in einer städt. Kita, da hat sich das Arbeiten völlig auf den Kopf gestellt. Wenn man jeden Tag mit den Nöten und Ängsten der Familien und Kolleginnen konfrontiert ist, ist es umso wichtiger positiv zu Denken und das Gegenüber zum Lachen zu bringen.

SVS: Was hat sich durch die Krise für die Tischtennis-Abteilung am Stärksten verändert?

Marcel: Die größte Gefahr ist es, dass unsere Mitglieder den Bezug und das Interesse zum Tischtennis verlieren. Hier leistet unser Trainer Siegfried Schweiß super wichtige Arbeit indem er Skype-Training gibt. Aber auch über WhatsApp und Telefongespräche hält er Kontakt zu den Einzelnen und versucht auch die Mitglieder untereinander in Kontakt zu bringen.

Dies ist besonders bei unseren rund 80 Nachwuchsspielern wichtig. Da hier die Bindung zum Verein und Tischtennis noch nicht so verfestigt ist wie bei den Aktiven.

SVS: Was sind aktuell die nächsten Punkte/Themen, die in der Tischtennisabteilung anliegen?

Marcel: Die Abteilung muss weiter an ihrer Identitätsfähigkeit arbeiten. Wenn wir es schaffen Mitglieder noch besser zu integrieren und gemeinsame, positive Erlebnisse zu schaffen, dann kann die Entwicklung der Abteilung weitergehen.

Hauptziel muss es sein, dass unsere gute Jugendarbeit (zählt zu den besten 10 in BaWü) und die Erfolge in der Jugend und Herren 1 nicht zu einer Spaltung innerhalb der Abteilung führen. Wenn es uns gelingt, dass Jeder an dieser positiven Entwicklung partizipieren und davon profitieren kann, dann wird unsere Abteilung noch stärker und größer werden.

SVS: Was hat dich in den letzten Wochen positiv überrascht?

Marcel: Der große Zusammenhalt in der Jugend und den Aktiven. Außerdem die Schaffung einer Bufdi-Stelle für die Tischtennisabteilung ist ein weiterer Meilenstein. Hier warten wir noch auf die endgültige Bestätigung des Bundesamtes.

SVS: Wie siehst Du die nächste Saison sportlich?

Marcel: Ich bin gespannt wie sich die Hygiene-Vorschriften auf den Trainings- und Spielbetrieb übertragen lassen. Prinzipiell ist das kein Problem, aber die Größe unserer Abteilung erschwert das Ganze.

Am Abend trainieren bei uns ca. 60 Jugendliche und ca. 20 Erwachsene. An Heimspieltagen haben wir bis zu acht Heimspiele, davon drei/vier parallel, in der Halle. Das wird organisatorisch herausfordernd.

Trotzdem ist die nächste Saison wegweisend für die weitere Entwicklung. Um für unsere besten Jugendlichen langfristig attraktiv zu sein und diese im Verein halten zu können, müssen wir weiter hart in der Jugend und bei den Aktiven arbeiten und z.B. mit der Herren 1 aufsteigen.

SVS: Was hilft dir, gut durch diese Zeit zu kommen und welche Ratschläge kannst du den Kindern und Jugendlichen aus dem Training geben?

Marcel: Seid positiv und versucht viel zu Lachen. Haltet Kontakt zu euren Freunden und auch zu euren Vereinskollegen.  Versucht individuell zu trainieren, z.B. Ausdauer- und Stabilisationstraining, damit ihr fit seid sobald es wieder losgeht.

 

Marcel, danke, dass du unsere Fragen beantwortet hast. Wir wünschen dir alles Gute und hoffen, dass wir uns bald wieder in der Halle sehen können.

 

 

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